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Aufruf zum Wiederaufbau lokaler Medien nach dem jüngsten Erdbeben in der Türkei

Eindrücke vom Besuch des IPI in der vergangenen Woche in der Türkei / Aufruf zu Hilfe und Solidarität

Ein Bericht von IPI-Exekutivdirektor Frane Maroević:

Letzte Woche bin ich auf Einladung des türkischen Nationalkomitees des IPI mit dem Vizepräsidenten des IPI-Vorstands, Emre Kizilkaya, und Kollegen in den Südosten der Türkei gereist, um die Solidarität des IPI mit den vom Erdbeben in der Türkei betroffenen Journalisten zu demonstrieren und zu sehen, was die Medien in der Region brauchen. Die humanitäre Katastrophe und die Verwüstungen sind unglaublich. Millionen von Menschen sind obdachlos und die Zahl der Todesopfer steigt von Tag zu Tag. Städte, Häuser, Büros und Infrastruktur wurden dem Erdboden gleichgemacht. Nichts bereitete uns auf das vor, was wir sahen.

Die schlimmsten Schäden gab es in Antakya nahe der syrischen Grenze, wo kein einziges Gebäude bewohnbar ist und die meisten einfach zu einem nicht wiederzuerkennenden Haufen von Ziegelsteinen zusammenbrachen. Nur einen Tag nach unserem Besuch wurde das Gebiet von einer Überschwemmung heimgesucht, die weitere Tote, Verwüstung und Elend verursachte.

Das IPI basiert auf der Solidarität der Journalistinnen und Journalisten und der gegenseitigen Unterstützung. In der Erdbebenregion haben wir diese Solidarität in Aktion gesehen. Lokale Journalistenverbände öffneten ihre Büros und Kollegen öffneten ihre Häuser, um den Überlebenden Notnahrung und Unterkunft zur Verfügung zu stellen. Sie bastelten Schreibtische, Computer, Lampen und Stative zusammen, um Ad-hoc-Redaktionen und Fernsehstudios zu schaffen, in denen die Kollegen ihre Arbeit fortsetzen konnten. Wir haben mit Journalisten gesprochen, die Angehörige und Freunde verloren haben. Trotz ihres Schmerzes und Leidens sind sie entschlossen, ihre Arbeit fortzusetzen und aus der Region zu berichten. Weil sie glauben, dass die Welt es wissen muss.

Aufruf zur Solidarität: Als Journalisten wissen Sie, dass unabhängige Medien in Krisenzeiten eine wesentliche Rolle spielen. Die Erdbebenregion braucht heute mehr denn je unabhängigen Journalismus: Um die Geschichten des Leidens zu erzählen, die Auswirkungen dieser unglaublichen Katastrophe zu verstehen und den Wiederaufbau von Leben und Gemeinschaften zu begleiten und zu überwachen.

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Heute rufen wir das IPI-Netzwerk dazu auf, Solidarität mit unseren Kolleginnen und Kollegen in der Türkei zu zeigen, um ihnen beim Wiederaufbau des Lokaljournalismus in dieser zerstörten Region zu helfen.

Spendenseite des IPI

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Das IPI-Sekretariat wird eng mit unserem türkischen Nationalkomitee zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass alle gesammelten Gelder für die Bereitstellung der notwendigen Ausrüstung verwendet werden und dass diese den Journalisten zur Verfügung gestellt wird, die sie benötigen. Wir haben eine Liste mit spezifischen Anfragen von Journalisten und werden das gesamte gesammelte Geld direkt in den Kauf dieser individuellen Artikel stecken.

Das IPI-Sekretariat will auch den langfristigen Wiederaufbau der Medienlandschaft in dieser Region unterstützen. Wir arbeiten mit dem Journalistenverband Ankara an einen umfassenden Studie, die genau ermitteln wird, wie viele Medien und Journalisten von dieser Katastrophe betroffen waren, und den Behörden Empfehlungen gibt, wie die lokale Medienlandschaft wiederaufgebaut werden kann.

Medienfreiheit in der Türkei >

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Wenn Sie einen Beitrag leisten möchten, verwenden Sie bitte entweder den Link PayPal auf der Spendenseite von IPI oder überweisen Sie das Geld an:

Bankverbindung: Raiffeisenlandesbank Wien
IBAN: AT19 3200 0003 0702 5984
BIC (Swift): RLNWATWW
Mit der Angabe, dass der Zweck lautet: TÜRKEI

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